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Wir brauchen ein Sanierungskonzept für Gehwege in Marzahn-Süd, Biesdorf & Friedrichsfelde-Ost!

Regina Kittler, Abgeordnete und stellv. Vorsitzende der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin erklärt:

„Aus der Antwort auf meine Anfrage geht hervor, dass in Biesdorf-Nord  in den vergangenen drei Jahren zwar Gehwege im Gerstenweg, im Maisweg, in der Maratstraße, der Eckermannstaße und der Grünen Aue und in Biesdorf-Süd diverse Abschnitte der Köpenicker Straße sowie die Weißenhöher Straße und die Wulkower Straße saniert wurden, aber das ist eigentlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Fußwege in Biesdorf und auch in Friedrichsfelde-Ost sind in der Regel krumm und schief und auf Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, lauern viele Sturzgefahrstellen. Besonders gefährlich ist das im Winter."

„Darüber hinaus ist ersichtlich, dass die ca. 40 Jahre alten Gehwege in Marzahn-Süd auch nicht im Fokus stehen, obwohl es auch hier Buckelpisten gibt.“

Regina Kittler stellt dazu eine Forderung auf: „Wir brauchen ein Sanierungskonzept für die Straßen im Siedlungsgebiet und im Neubaugebiet!“ und sagt weiter „Ich frage mich, ob das Bezirksamt überhaupt einen Überblick über den Zustand aller Straßen hat, nachdem eine Prioritätenliste für die Sanierung erstellt werden kann!“

Aus der Beantwortung der Schriftlichen Anfrage 18/27572 geht weiter hervor, dass Anwohnerinnen und Anwohner in der Regel nicht an den Kosten für reine Gehwege beteiligt werden. Eine anteilige Beteiligung an den Kosten erfolgt nur bei der Herrichtung von Gehwegüberfahrten.

Schlechte Nachrichten gibt es zur Verkehrssituation in der Wulkower Straße Ecke Schackelsterstraße. Dazu erklärt Regina Kittler weiter:

„Seit Jahren ist die Verkehrssituation an der Wulkower Straße vor dem Haus der Parität insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger desolat. Die Gehwege sind entweder nicht vorhanden oder in einem mangelhaften Zustand. Mühsam und gefährlich muss im Kurvenbereich die Straße gewechselt werden, ohne dass der Bereich gut einsehbar ist. Das Bezirksamt lässt trotzdem mitteilen, dass ein Fußgängerüberweg nicht geplant sei, obwohl eine Einrichtung für die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger dringend geboten ist. Das ist unverständlich.