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Neue Raumschießanlage an der Polizeiwache Cecilienstraße ist fertig

Seit dem 1. Februar ist die neue Raumschießanlage an der Polizeiwache des Abschnitts 32 (früher 62) der Direktion 3 fertiggestellt. Die Schießstände werden künftig allen Berliner Polizistinnen und Polizisten zur Verfügung stehen.

Die Raumschießanlage ist Teil eines größeren Bauprojekts. An der Cecilienstraße soll in einigen Jahren ein modernes Einsatztrainingszentrum mit weiteren Schulungs- und Übungsräumen entstehen. Eine Machbarkeitsstudie dafür liegt vor, bisher fehlen dafür aber noch die notwendigen Gelder.

Baumaßnahmen finden außerdem noch am Sicherstellungsgelände der Polizei statt. Dabei wird auch eine neue Sicherungshalle für Kraftfahrzeuge errichtet. Dies wurde auf eine Schriftliche Anfrage von der Senatsinnenverwaltung geantwortet.

Gleichzeitig soll demnach das ganze Sicherstellungsgelände besser gesichert werden.

“In das Sicherstellungsgelände ist in den vergangenen Jahren immer wieder eingebrochen worden. Mal wurde Metall gestohlen, mal wurden Autos beschädigt. Mehrere Fahrzeuge wurden sogar in Brand gesetzt.“, sagt Regina Kittler, Abgeordnete und stellv. Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, „Auch wenn bereits jetzt ein privater Sicherheitsdienst das Gelände bewacht und seit Januar dort auch zusätzlich Polizistinnen und Polizisten des zuständigen Polizeiabschnitts auf Streife gehen, so muss die Sicherheit am Standort unbedingt verstärkt werden.“.

Es ist geplant, die Zaunanlage, die das Gelände umgibt, zu erneuern. Sie soll einen Sichtschutz sowie einen Übersteig- und einen Unterkriechschutz bekommen. Wärmebildkameras und Videokameras sollen ebenso installiert werden.

„Der bauliche Bedarf geht aber noch weiter. Denn im vergangenen Winter fiel dort die Heizungsanlage aus. Sie ist seit langem marode.“, sagt Regina Kittler. Deshalb wird die Heizungsanlage mittlerweile Schritt für Schritt instandgesetzt. Geplant ist, dass diese Reparaturen bis Sommer 2021 dauern.

Die komplette Sanierung des Polizeiabschnitts ist damit aber nicht abgeschlossen. Der Sanierungsrückstau für diese Liegenschaft liegt laut Gebäudescan der BIM bei rund 95 Millionen Euro. Weitere Sanierungsmaßnahmen sind deshalb auch in Zukunft nötig.

 

Schriftliche Anfrage 18/26322: pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-26322.pdf