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Kieztour mit dem Rad: Vom S-Bahnhof Biesdorf zur Marzahner Mühle

Entlang des Wuhlewanderwegs habe ich mit der Abgeordneten von Marzahn-Mitte, Dr. Manuela Schmidt, Anfang August eine Fahrradtour durch unseren Bezirk veranstaltet. Gut 30 sportliche Mitbürgerinnen und Mitbürger fuhren mit. Los ging es am S-Bahnhof Biesdorf, von wo wir zur ersten Station fuhren: dem Wuhlgarten am Brebacher Weg. Dort empfing uns Detlev Strauß vom Wuhlgarten e. V. am Gedenkstein für 180 Patienten, die Opfer der Euthanasie-Verbrechen der Nazis wurden. Er erzählte uns über die Geschichte des Krankenhauses, in dem in der Zeit des Nationalsozialismus über 1.000 Menschen im Rahmen der Ideologie „lebensunwerten Lebens“ (Euthanasie-Morde) ab 1940/41 ermordet wurden.

Von dort ging es weiter in das Dorf Marzahn bis hinauf zur Mühle, wo wir uns bei einer Brotzeit stärken konnten und Petra Pau dazukam. Die Bockwindmühle ist ein Nachbau der Mühle, die 1815 erstmals in Marzahn aufgestellt wurde. Ralf da Silva vom Mühlenverein, der neue Müller Alexander Benedikt, der seit April im Amt ist, und Andreas Plank, Geschäftsführer der Agrarbörse Deutschland Ost e.V., führten uns in Kleingruppen durch das Innere und erklärten, wie dort - auch heute noch - gemahlen wird.

Die Mühle ist ein wunderbarer Ort, an dem Interessierte alles zum Thema Brot und Getreide erfahren können. Vor allem für Schulklassen ist das ein tolles Angebot. Für manche Erwachsene könnte die Mühle ein besonderer Ort in ihrem Leben werden: Pärchen können sich im Mühleninnern das Ja-Wort geben.