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Blumberger-Damm-Brücke wird ab 2021 abgerissen und neu gebaut

Der Senat hat Gelder für Projekte bewilligt, die mit GRW-Mitteln („Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“) gefördert werden sollen. Dazu gehört auch der Abriss und der Neubau der südlichen Blumberger-Damm-Brücke in Biesdorf.

Die Brücke ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Sie bindet nicht nur viele Wohngebiete, sondern auch das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) an. Mittlerweile befindet sich die 1987 errichtete Brücke, über die sehr viele Autos im Berufsverkehr, aber auch viele Schwerlasttransporte fahren, in einem kritischen Zustand. Diverse Schäden am Bauwerk und die äußerst kritische Situation hinsichtlich der Verkehrssicherheit für Auto-, Fuß- und Radverkehr machen einen Ersatzneubau erforderlich.

Die Umsetzung der Maßnahme soll laut Senat in 5 Bauphasen durchgeführt werden. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von etwa fünf Jahren für den Ersatzneubau.

Vereinzelt werden auch Nachtarbeiten erforderlich sein. Die Bauphasen gehen jeweils mit der halbseitigen Sperrung einer Richtungsfahrbahn einher. Der Brückenbau findet in den ersten beiden Bauphasen statt, danach folgt der Straßenbau. Die Haltestelle „Schlosspark Biesdorf“ wird verlegt und auch der Wuhlgartenweg wird bis zu Bauphase 4 gesperrt, hier ist eine Umleitung für den Fuß- und Radverkehr geplant. Am Frankenholzer Weg, der Altentreptower Straße und am Spatenweg werden provisorische Ampeln eingerichtet. Bis auf Bauphase 3 werden während der Bauzeit alle Fahrbeziehungen aufrechterhalten. Die 1. Bauphase wird auf der Ostseite nach aktuellen Planungen im 2. Quartal 2021 beginnen. Im Zuge des gesamten Baubereichs zwischen Frankenholzer Weg und Altentreptower Straße werden fahrbahnbegleitende Radfahrstreifen angelegt. Die Maßnahme hat insgesamt ein Investitionsvolumen von ca. 20 Mio. €.

Dazu erklären Regina Kittler, Abgeordnete für Biesdorf/Friedrichsfelde-Ost und Marzahn-Süd, und Kristian Ronneburg, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus:

„Der kritische Zustand der Brücke am südlichen Blumberger Damm ist vielen durch zahlreiche Sperrungen und Sanierungsarbeiten wohl bekannt. Gut, dass es im nächsten Jahr mit dem Neubau der Brücke über die Gleisanlagen losgehen kann. Unter Rot-Rot-Grün wird endlich in Infrastruktur investiert, wozu der Vorgänger-Senat nicht bereit war. Wir werden als Abgeordnete die Durchführung der Baumaßnahme begleiten und stehen als Ansprechpartner*innen bei Problemen und Hinweisen selbstverständlich zur Verfügung. Einschränkungen wird es zweifellos geben, dafür sollen wir 2025 eine neue Brücke erhalten, endlich mit sicher, für Auto-, Fuß- und Radverkehr.“

dav