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Solidarität ist das Gebot der Stunde: Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in Marzahn-Hellersdorf

Auch in Marzahn-Hellersdorf hat sich das öffentliche Leben bereits verändert. Die Corona-Pandemie nimmt auf uns alle Einfluss und wird in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten unseren Alltag prägen. Wir haben im Folgenden einige Informationen zusammengestellt, die helfen sollen, einen angemessenen Umgang in unserem Bezirk mit der Situation zu finden.

Wichtig ist grundsätzlich: Seien wir solidarisch, helfen wir unseren Mitmenschen, handeln wir mit Bedacht und ohne Panik. In dieser Situation gilt unser Dank all jenen, die die Lebensmittelversorgung, die Betreuung von jungen, älteren und kranken Menschen, die öffentliche Sicherheit und Ordnung und die Gewährleistung von Informationen für die Bevölkerung sicherstellen.

Wir werden diese Informationen für Sie regelmäßig aktualisieren. 

 

Grundregeln in Sachen Hygiene und Kontakt im Falle von Betroffenheit

 

Informationen zum Corona-Virus in verschiedenen Sprachen

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66-07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de. Außerdem: Gebärdentelefon (Videotelefonie).

 

Schulen und Kindergärten

Alle Kitas und allgemeinbildenden Schulen schließen ab Dienstag, 17. März 2020. Eine Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können.

Formulare Selbstauskunft für Notbetreuung Kita und Schule

 

Bibliotheken, Volkshochschule, Musikschulen und sonstige Einrichtungen des Amtes für Kultur und Weiterbildung

Bezirksstadträtin Juliane Witt, zuständig für Kultur, Weiterbildung, Soziales und Liegenschaften, informiert:

Auf Anweisung des Berliner Kultursenators Klaus Lederer sind seit Samstag, 14. März 2020, alle Kultureinrichtungen des Landes Berlin geschlossen. Dazu zählen auch die Volks- und Musikschule sowie alle öffentlichen Bibliotheken. Eine Bücherabgabe findet derzeit nicht statt. Bitte melden Sie sich dafür nach den Osterferien bzw. sobald die Einrichtungen wieder öffnen bei der jeweiligen Bibliothek.

Bezirkliche Einrichtungen für Kultur und Weiterbildung in Marzahn-Hellersdorf schließen.

 

Sporteinrichtungen, Schwimmhallen und Fitnessstudios

Bezirksstadtrat Gordon Lemm, zuständig für Jugend, Schule und Sport in Marzahn-Hellersdorf, informiert:

Ab Montag, 16. März 2020, werden alle Sporthallen und Sportanlagen in Marzahn-Hellersdorf für den Vereins- und Freizeitsport gesperrt, Sportvereine und Schulen wurden informiert

Gemäß der Rechtsverordnung des Senats vom 14. März 2020 werden alle Schwimm- und Badeanstaltungen sowie alle öffentlichen und privaten Sporteinrichtungen, darunter auch Fitnessstudios, geschlossen.

 

Kinder-, Jugend-, Freizeit- und Senior*inneneinrichtungen, Familienzentren, Schuldnerberatung und Stadtteilzentren

Alle Einrichtung sind bis mindestens nach den Osterferien geschlossen.

 

Ämter in Marzahn-Hellersdorf 

Amt für Bürgerdienste

Es gibt Einschränkungen und zum Teil Schließungen in den Bürgerämtern, im Standesamt, in der Einbürgerungsbehörde und im Wohnungsamt.

Jugendamt

Bezirksstadtrat Gordon Lemm, zuständig für Jugend, Schule und Sport in Marzahn-Hellersorf, informiert: Vom 16. März 20 bis 19. April 20 werden alle Sprechzeiten in den Fachbereichen des Jugendamtes ausgesetzt

Sozialamt

Das Sozialamt Marzahn-Hellersdorf informiert: Das Bürodienstgebäude in der Riesaer Straße 94 – Sozialamt/Jugendamt – wird mit Ausnahme einer Notsprechstunde für mittellose Personen und Menschen, die untergebracht werden müssen, in der regulären Sprechzeit, geschlossen.

Sie erreichen das Sozialamt auch weiterhin per Mail und Telefon. Weitere Informationen werden vom Sozialamt Marzahn-Hellersdorf in den nächsten tagen veröffentlicht.

Bereich Gewerbe des Ordnungsamtes

Das Ordnungsamt teilt mit, dass im Bereich Gewerbe bis auf weiteres keine öffentlichen Sprechstunden stattfinden können. Grund hierfür ist die derzeitige Personalsituation im Bereich der gewerberechtlichen Genehmigungen.

 

Jobcenter Marzahn-Hellersdorf

Das Jobcenter informiert:

Zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos und zur Eingrenzung des Ausbreitungsgrades ist eine persönliche Anliegenklärung bis auf weiteres nicht möglich. 

Hiervon ausgenommen sind ausschließlich Vorsprachen bei

  • drohender Obdachlosigkeit
  • nachgewiesener (z.B. durch Konto-Auszüge) finanzieller Notlage
  • kurzfristiger Energieabschaltung
  • notwendiger Barauszahlung bei kurzfristiger Arbeitsaufnahme
  • Neuantragstellung 

In allen anderen Fällen nutzen Sie bitte die Kontaktmöglichkeiten über unser

  • Servicecenter (Tel.: 030 555548-2222, Mo.-Fr. 08:00-18:00 Uhr),
  • JobcenterDigital 
  • den Postweg / Hausbriefkasten und
  • an die Ihnen bekannten E-Mail-Adressen ihres zuständigen Teams

 

Beratungsstelle für Geflüchtete

Die Beratungsstelle für Geflüchtete ist ab sofort werktags in der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr telefonisch (0162/2159184) oder per E-Mail ( klausjuergen.dahler@volkssolidaritaet.de) erreichbar. Das Team berät zur allgemeinen Orientierungshilfen im Ausländer- und Asylrecht, helfen bei Kontakten zu Behörden des Landes Berlin und nachgeordneten Einrichtungen und helfen zur Fristwahrung von Einzelangelegenheiten und können in elf Sprachen helfen. 

 

Veranstaltungen und öffentliche Feste

Der Berliner Senat hat am 14. März beschlossen, dass in Berlin ab sofort alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen ab 50 Teilnehmer*innen untersagt sind. Kneipen, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Messen, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen dürfen nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

Das Kirschblütenfest wie auch alle anderen Veranstaltungen sind abgesagt. Restaurants können unter bestimmten Bedingungen offen bleiben. Die Festlegungen dazu sind in der Rechtsverordnung festgehalten.

 

Öffentlicher Personennahverkehr

In der Corona-Krise soll Berlins öffentlicher Nahverkehr, also Busse und Bahnen der BVG und der S-Bahn, so lange wie möglich ohne Einschränkungen aufrechterhalten werden. Dies hat der Senat am 13. März auf Vorschlag von Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, beschlossen. Der Grund ist, dass wichtige Infrastruktur wie Krankenhäuser, Sicherheitsbehörden und Versorgungsbetriebe für alle Menschen, ob Personal, Patient*innen oder Kund*innen, möglichst gut erreichbar bleiben sollen.

 

Bezirksverordnetenversammlung

Der Ältestenrat, ein Gremium bestehend aus den Vorsitzenden der Fraktionen, der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wird am Montag, dem 16. März 2020, zusammentreten und darüber beraten und beschließen, wie mit den geplanten Sitzungen der BVV und ihrer Ausschüsse zu verfahren ist. Voraussichtlich werden alle Sitzungen bis mindestens nach den Osterferien ausgesetzt.

 

Hilfe für unsere Mitmenschen

Das Corona-Virus ist im Besonderen für bestimmte Risiko-Gruppen gefährlich. Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen können von einem kritischen Krankheitsverlauf gefährdet sein.

Helfen Sie daher den besonders gefährdeten Menschen in Ihrer Umgebung diese Situation zu bewältigen. Das kann u.a. durch die Unterstützung beim Einkaufen geschehen. Inzwischen haben sich in den einzelnen Bezirken Solidaritäts-Netzwerke gegründet, um sich gegenseitig zu informieren und Hilfe zu organisieren.

Diese Gruppen vernetzen sich i.d.R. auf der App "Telegram". Diese App können Sie im App-Store runterladen.

Solidaritäts-Netzwerke stadtweit: 

Soli-Netzwerke in den Bezirken:

Hinweis zu den Gruppen: Nicht geduldet werden jegliche rassistische/sexistische Äußerungen. Unsere Solidarität gilt allen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft usw. . Fake-News werden umgehend gelöscht.

 

Versorgung mit Lebensmitteln

Die Versorgung mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten ist gesichert. Alle Lebensmittelmärkte, Drogerien und Apotheken bleiben auch weiterhin geöffnet und können die Versorgung vollumfänglich sicher stellen.

 

Weitere Informationen:

Das Bezirks-Journal für Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf hat ebenfalls interessante Informationen zum Umgang im Alltag, Hilfsangeboten zusammengestellt: 

 

Kontakt zu DIE LINKE Marzahn-Hellersdorf

Alle Veranstaltungen der DIE LINKE, der Linksfraktion und der Abgeordneten sind bis mindestens 19. April abgesagt. Wir werden uns um Nachholtermine bemühen. Unsere Büros sind vorerst nicht besetzt, wir sind aber per E-Mail und ggf. telefonisch erreichbar:

DIE LINKE Marzahn-Hellersdorf: 

Fraktion DIE LINKE in Marzahn-Hellersdorf:

Abgeordnetenbüro Regina Kittler:

  • E-Mail: buero@regina-kittler.de

Abgeordnetenbüro Kristian Ronneburg:

Abgeordnetenbüro Dr. Manuela Schmidt: