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Lesung & Gespräch mit Klaus Feldmann zu seinem Bestseller "Verhörte Hörer"

Verhörte Hörer zu Gast beim Roten Sofa mit Klaus Feldmann

 

Bereits zum 37. Roten Sofa hatten Regina Kittler und Manuela Schmidt in das Abgeordnetenbüro am Helene-Weigel-Platz eingeladen. Zu Gast war dieses Mal der gelernte Buchdrucker und Rundfunksprecher Klaus Feldmann. Dem zahlreich anwesenden Publikum bot sich am 12. April ein launiger und humorvoller Abend mit kurzweiligen Anekdoten.

Der gebürtige Gerarer konnte einen bunten Fundus an lustigen Geschichten aufweisen. Und so gab Klaus Feld einen Blick auf die besten Geschichten aus seinem Leben und aus seinem 2016 im Eulenspiegel Verlag erschienenen Buch "Verhörte Hörer. Sprecher und Versprecher aus Funk und Fernsehen". Das Buch liefert die absurdesten Zungenbrecher, Geschichten über und von verwirrten Redakteuren und viele weiteren Pleiten, Pech und Pannen. Der Blick hinter die Kulissen gibt den Blick frei auf eine nicht immer perfekte, dafür aber ab und an umso lustigere Zeit beim Fernsehfunk.

Als Marzahner der ersten Stunde, denn ihn zog es bereits 1984 nach Marzahn, konnte Klaus Feldmann auch mit herzlichen Geschichten über das Leben im wunderschönen Marzahn berichten. Nach einer Ausbildung zum Buchdrucker wechselte er im Anschluss zum Journalismus und ab 1957 wurde er dann Nachrichtensprecher beim Deutschlandsender. Dort arbeitete er in der Sportredaktion. Bis 1961 blieb er beim Deutschlandsender und wechselte anschließend zur "Aktuellen Kamera" des Deutschen Fernsehfunks, um dort als Nachrichtensprecher bis 1989 zu arbeiten. Nach eigener Aussage war der schönste Bericht für ihn die Nachricht über das Ende des Vietnam-Krieges. Heute ist Klaus Feldmann als Autor und mit Lesungen aus seinen Büchern unterwegs.

Klaus Feldmann wurde von den Leserinnen und Lesern der Programmzeitschrift "FF dabei" 14 Mal zum Fernsehliebling der DDR gewählt. Am 12. April beim Roten Sofa wurde klar: Zu Recht! Wenn er die Herzen der anwesenden Gäste nicht schon bereits gewonnen hatte, dann aber doch nach diesem Abend. Denn selbst die zungenbrecherische "Rhabarber-Barbara" konnte ihm nichts anhaben und so verging ein kurzweiliger Abend mit zahlreichem Lachen und Lächeln.