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19. Politischer Frühschoppen im Stadtteilzentrum Biesdorf

mit der Wahlkreisabgeordneten Regina Kittler und der Stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle

Pünktlich um 10.30 Uhr begann dieser Frühschoppen in der „gelben Villa“, dem Stadtteilzentrum Alt-Biesdorf 15 (am Schloss Biesdorf wird ja gebaut). Etwa 40 Interessierte hatten sich eingefunden und wurden von Wolfgang Reuter mit dem neuen Marzahn-Lied „Da liegt Marzahn“ (wieder eine gelungene Uraufführung!) empfangen.

Regina Kittler informierte über ihre Arbeit im Petitionsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses, konnte dabei von so manchem Erfolg berichten, z. B. Davon, dass BaFöG-Anträge nun in vertretbarer Zeit bearbeitet werden. Sie sprach aber auch von Schwierigkeiten, die längst nicht zur Lösung aller aufgeworfenen Probleme führen. Nur: Wer sich mit seinen Sorgen gar nicht erst an diesen „Kummerkasten“ wendet, wie soll ihm da geholfen werden? Ein Kontakt mit „seiner“ Abgeordneten lohnt sich also allemal!

Dagmar Pohle informierte über Veränderungen in der Marzahner Einwohnerzahl und in der Bevölkerungsstruktur. Insbesondere wieder wachsende Zahlen bei Kindern und Jugendlichen bereiten große Probleme, auch bei der Versorgung mit KITAs und Schulen. Da fehlen nicht nur Gebäude, sondern auch Lehrkräfte, ErzieherInnen und SchulsozialarbeiterInnen. Und so manche Termin-Verschiebung erinnert an böse Vorbilder im Flughafenbau …

Diskussionen gab es auch um das immer wieder heiß diskutierte Thema TVO (Tangential-Verbindung Ost). Besonders AnliegerInnen dieser geplanten Entlastungs-Schnellstraße fürchten um die künftig sinkende Wohnqualität und einen sicheren Schulweg für ihre Kinder, auch wegen des Verkehrs auf den vorgesehenen Anschluss-Straßen. Laut Antwort des Senats auf eine kürzliche Anfrage von Regina Kittler und Harald Wolf verschiebt sich der Baubeginn auf frühestens 2018. Regina Kittler schlug vor, im Herbst einen erneuten energischen Anlauf zu nehmen, um in die anstehenden Senats- Entscheidungen den Willen insbesondere der BiesdorferInnen einzubringen. Die von den betroffenen drei Stadtbezirken (Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Köpenick) vorgeschlagene „verschwenkte Variante“ – vom Senat unter Kostenvorwänden bisher negiert – käme ohne Grundstücksenteignungen aus – und damit auch ohne Entschädigungszahlungen. Und wenn man auf die Anschluss-Straßen verzichtet, könnte man weiter sparen. Da muss erst mal vorgerechnet werden, ob das „Schwenken“ tatsächlich mehr kostet!!!

Wie es weiter geht? Das ist spätestens beim 20. Frühschoppen am 12. Oktober zu erfahren, bei dem es übrigens auch um die Bauvorhaben der WBG Stadt & Land um den Dorfkern an der Weißenhöher Straße und um das Ärztehaus am UKB gehen wird. Darauf freut sich schon sehr

Peter Kolbe

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